Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Erkrankungsursache der Frau. Dabei fällt ein Großteil der Erkrankungen nicht in die Altersgruppe der 50-75-jährigen, die prophylaktisch am Mammographiescreening teilnehmen darf. Zunehmend sind mehr jüngere Frauen betroffen. Als Risikofaktoren zählen unter anderem Rauchen, Übergewicht, Alkohol, langjährige Hormoneinnahme und familiäre Veranlagung.

Aus diesem Grund bieten wir Ihnen die Möglichkeit des Brustultraschalls – denn Brustkrebs ist in vielen Fällen heilbar – je früher erkannt, desto besser stehen die Chancen.

Gegenüber der Mammographie weist der Ultraschall der Brust viele Vorteile auf, wie beispielsweise die wegfallende Strahlenbelastung, da kein Röntgen erfolgen muss. Zudem bietet der Ultraschall eine höhere Genauigkeit bei dichter, drüsenreicher Brust und ist nicht schmerzhaft. Unabhängig vom Alter ist der Brustultraschall bei einem Tastbefund ein ausgezeichnetes und sehr genaues Diagnoseverfahren. Auch die Untersuchungsergebnisse sind schnell verfügbar und können direkt im Anschluss an die Untersuchung besprochen werden. In der regulären Krebsvorsorge ist der Brustultraschall nicht implementiert, sondern eine Individuelle Gesundheitsleistung (IGel).

Krebsvorsorge

Die optimale Brustuntersuchung gestaltet sich wie folgt:

  • Selbstuntersuchung der Brust nach einem festen Schema, am besten kurz nach der Regelblutung
  • Untersuchung der Brust durch den Frauenarzt
  • Ultraschall der Brust einmal pro Jahr (bei familiärer Belastung oder besonders hohem Sicherheitsbedürfnis auch zweimal pro Jahr) als IGeL.
  • Mammographiescreening alle zwei Jahre im Alter von 50 bis 75 Jahre (bei familiärer Belastung ggf. auch häufiger)
  • In dieser Weise kombiniert, ist es Ihnen und uns möglich, potenzielle Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und folglich frühzeitig reagieren zu können.